
Das legendäre sowjetische Präzisionsgewehr in 7,62×54R, scharf geschossen auf unserer 300-m-Bahn bei Breslau — ohne Waffenschein, nur mit Reisepass.
Von Jewgeni Dragunow entworfenes Scharfschützengewehr, 1963 von der Sowjetarmee eingeführt. Halbautomatisch, gasdrucklader, 10-Schuss-Magazin und Zielfernrohr im PSO-1-Stil: Die SVD ist eines der bekanntesten Gewehre der Welt — und eines der wenigen, die man als Besucher in Europa tatsächlich schießen kann.

Die SVD (Snajperskaja Wintowka Dragunowa) ist ein halbautomatisches Scharfschützengewehr im Kaliber 7,62×54R — derselben Randpatrone, die das Mosin-Nagant seit 1891 verwendet. 1963 eingeführt, war sie nie als Repetier-Präzisionsgewehr gedacht: Sie sollte die Reichweite der sowjetischen Infanteriegruppe auf 600–800 m erweitern und dabei die Feuerrate einer Halbautomatik behalten.
Genau diese Mischung macht sie so reizvoll. Der Rückstoß ist für das Kaliber mild, der lange Lauf und das Gassystem schlucken den größten Teil des Impulses, und die Waffe belohnt eine saubere, wiederholbare Position statt roher Kraft.
Als Tourist fast nirgends. In den meisten westeuropäischen Ländern braucht man eine Erlaubnis, eine Vereinsmitgliedschaft und oft Wartezeit. In Polen schießen Sie unter direkter Aufsicht eines lizenzierten Instruktors ganz ohne Erlaubnis — es genügen Ausweis oder Reisepass und ein Mindestalter von 18 Jahren (16 in Begleitung eines Elternteils).
Das Poland Shooting Center liegt 45 Minuten vom Flughafen Breslau entfernt, 1,5–2 Flugstunden von Berlin, München, Wien, London oder Amsterdam. Eine Dragunov-Session lässt sich also leicht an einen Pistolen- oder AR15-Kurs anhängen.
Jede Session beginnt mit Sicherheitsbelehrung und Trockenübung: Zielbild durch die PSO-1-Optik, Haltepunkte über die Chevrons, Atmung und Abzugskontrolle sowie der Umgang mit dem 10-Schuss-Magazin. Danach schießen Sie aufgelegt oder liegend auf Stahl- und Papierziele, der Instruktor beobachtet jeden Treffer und korrigiert zwischen den Serien.
Die meisten buchen die Dragunov als Teil eines halben Gewehrtages, oft kombiniert mit einem AK47- oder AR15-Block, um den Unterschied zwischen Sturmgewehr und Präzisionsgewehr direkt zu spüren.
Die SVD ist der Einstieg ins Langstreckenschießen: günstige Munition, moderater Rückstoß, ikonisches Aussehen. Mit einer .338 Lapua Magnum beginnt echte Präzision — flache Flugbahn, Überschall weit jenseits von 1.200 m und eine ganz andere Rückstoß- und Druckwelle. An der Spitze steht die .50 BMG (12,7×99 mm NATO), die wir auf einer McMillan TAC-50C für 250 PLN pro Schuss anbieten.
Wer das ganze Spektrum an einem Tag will, beginnt mit der Dragunov und endet mit der .50 BMG — der Kontrast erklärt Kaliber besser als jede Tabelle.
Nein. Nach polnischem Recht dürfen Sie unsere Waffen unter direkter Aufsicht eines lizenzierten Instruktors schießen. Sie brauchen nur einen gültigen Ausweis oder Reisepass.
Nein. Der Rückstoß der 7,62×54R ist moderat und wird vom Gassystem zusätzlich gedämpft. Auch Anfänger treffen mit Coaching in der ersten Session Stahl auf 100–300 m.
Die Munition kostet 12 PLN pro Schuss in 7,62×54R (ca. 3 €) und 50 PLN pro Schuss in .338 Lapua Magnum (ca. 12 €). Die Gewehrmiete kommt zu einer Rifle-Class oder einem Privattraining hinzu — frag uns nach dem aktuellen Mietpreis.
Unsere Langstreckenbahn reicht bis 300 m — mehr als genug, um Haltepunkte mit der PSO-1-Optik zu üben.
Ja. Viele Besucher stellen ein Paket zusammen — AK47, Dragunov und .50 BMG an einem halben Tag — und vergleichen Rückstoß, Präzision und Einsatzzweck.
18 Jahre, oder 16 in Begleitung eines Elternteils bzw. Erziehungsberechtigten auf dem Stand.
Nennen Sie uns Ihre Termine, und wir bauen eine Gewehrsession um Dragunov, AK47 und — wenn Sie das volle Erlebnis wollen — die .50 BMG.
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