Force-on-Force-Drills, die im Vereinigten Königreich illegal sind – bei uns völlig legal
Ein klarer Einblick in dynamische Force-on-Target-Drills, die in UK verboten sind, bei uns aber auf dem Schießstand absolviert werden können.
„Force-on-Force“ ist im Vereinigten Königreich ein dehnbarer Begriff – die meisten Schützen verstehen darunter dynamische Drills unter Zeitdruck mit viel Bewegung und Entscheidungsfindung, selbst wenn keine gegnerischen Darsteller involviert sind. Egal welche dieser Definitionen man anwendet: Der britische Zivilmarkt ist in dieser Hinsicht dicht. Pistolen sind verboten, das Ziehen aus dem Holster ist stark eingeschränkt und auf den meisten Schießständen ist alles außer statischem Schießen in der Bahn untersagt.
In Polen gibt es auf unserem kommerziellen Schießstand keine dieser Einschränkungen. Hier ist das, was wir tatsächlich trainieren.
1. Ziehen aus dem Holster bis zum ersten Schuss
Die Grundlage jedes dynamischen Trainings. Pistole verdeckt oder offen aus einem Dienst- oder Sportholster: Auf den Signalton ziehen und ein 25 cm großes Stahlziel auf 7 m bekämpfen. Die Par-Time beginnt bei 2.0 Sekunden und wird danach immer anspruchsvoller.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Das Ziehen aus dem Holster ist auf den meisten britischen Schießständen aus Versicherungsgründen verboten.
2. Waffenwechsel: Gewehr zu Pistole
Das AR15 bekämpft ein Stahlziel auf 50 m. Nach Leergeschoss oder einer Störung wechselt der Schütze sicher auf die Pistole und bekämpft ein näheres Stahlziel auf 10 m.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Zivilisten dürfen dort keine halbautomatischen Büchsen mit Zentralfeuerzündung in 5.56 besitzen, und Pistolen sind komplett verboten.
3. Bewegungsdrills – Box, V-Drill, Bill Drill in der Bewegung
Der Schütze bewegt sich seitlich zwischen drei Schießpositionen und bekämpft von jeder Position aus unterschiedliche Ziele. Nachladen in der Bewegung, Magazinwechsel gestoppt.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Das Schießen in der Bewegung ist auf der überwiegenden Mehrheit der FAC-Schießstände verboten.
4. Barrikaden- und Positionstraining auf 100–300 m
AR15 kniend, liegend, im Urban Prone oder von einer Barrikade aus – mit ständigem Ziel- und Distanzwechsel. Windeinschätzung, Haltepunkte, Zeitdruck.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Nur sehr wenige zivile Schießstände erlauben Zentralfeuer-Halbautomaten auf Distanz in Kombination mit Positionstraining.
5. CQB-Raumklärung (einzeln und komplex)
In unserem Shoothouse: Einzelräume, danach zusammenhängende Räume mit scharfen Papier- und Stahlzielen sowie Geisel-Zielen („No-Shoots“). Zwei-Mann-Teams für erfahrene Gruppen.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Es gibt dort keine zivile CQB-Anlage auf diesem Niveau.
6. Low-Light- und Nachtsicht-Bahnen
Waffenlampen, IR-Laser für Nachtsichtgeräte, Zielidentifikation bei simulierter Dunkelheit. Optionales Upgrade für fortgeschrittene Teilnehmer.
Warum es im Vereinigten Königreich eingeschränkt ist: Im zivilen Bereich schlichtweg verboten.
Was wir nicht anbieten
Wir führen für touristische Kunden kein UTM- / Simunition-Force-on-Force gegen reale Darsteller durch. Solche Trainings sind überprüften Militär-, Behörden- und Contractor-Programmen vorbehalten. Alles oben Genannte ist force-on-target – dynamisch, fordernd bei der Entscheidungsfindung, aber auf Stahl und Papier.
Buchung
Ein voller dynamischer Schießtag mit all den oben genannten Optionen als Auswahlprogramm dauert 8 hours und umfasst 400+ Schuss. Ideal für Gruppen von 2–4 person mit einem Instruktor.
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Dieser Artikel dient der allgemeinen Information durch einen polnischen Schießstand und stellt keine Rechtsberatung zum britischen Waffenrecht dar.